OnPage-SEO: die Elemente, die wirklich zählen


Key takeaways
- Fünf von rund zwanzig OnPage-Faktoren bewegen den Großteil der Wirkung. Der Rest ist Pflege.
- Der Title ist die einzige Stellschraube, die sich in Stunden ändern lässt und in Tagen messbar wird.
- Interne Verlinkung ist der am stärksten unterschätzte Hebel, weil sie vollständig in der eigenen Hand liegt.
- Keyword-Dichte ist seit Jahren kein Faktor mehr, Themenabdeckung dagegen schon.
Was OnPage-SEO ist und was nicht
OnPage-SEO umfasst alles, was auf der eigenen Website passiert: Inhalte, Struktur, Technik, Verlinkung. Abzugrenzen ist es von OffPage-SEO, also allem, was außerhalb passiert, vor allem Verweise anderer Websites.
Der Unterschied ist praktisch relevant: OnPage liegt vollständig in deiner Kontrolle. Du brauchst niemanden zu überzeugen, keine Kooperation, kein Budget für Verlinkungen. Was du heute änderst, ist morgen online.
Genau deshalb lohnt es sich, OnPage zuerst sauber zu machen. Wer Verweise aufbaut, während die eigenen Seiten unstrukturiert sind, gießt in ein undichtes Fass.
Faktor 1: Der Title
Der Title ist die Überschrift, die in den Suchergebnissen erscheint. Er ist gleichzeitig ein Rankingfaktor und der Text, über den entschieden wird, ob jemand klickt.
Drei Regeln: unter 60 Zeichen, damit er nicht abgeschnitten wird. Das wichtigste Wort nach vorne, weil vorne mehr Gewicht liegt und weil Menschen von links lesen. Und pro Seite ein eigener Title, denn zwei Seiten mit demselben Title konkurrieren gegeneinander.
Der häufigste Fehler in Unternehmen ist ein automatisch erzeugter Title nach dem Muster „Seitenname – Firmenname“. Das verschenkt den wertvollsten Platz der ganzen Seite an einen Begriff, nach dem niemand sucht, der dich nicht schon kennt.
Die Reihenfolge, wenn du nur einen Tag hast
OnPage-SEO umfasst alles, was auf der eigenen Website passiert: Inhalte, Struktur, Technik, Verlinkung. Abzugrenzen ist es von OffPage-SEO, also allem, was außerhalb passiert, vor allem Verweise anderer Websites.
Der Unterschied ist praktisch relevant: OnPage liegt vollständig in deiner Kontrolle. Du brauchst niemanden zu überzeugen, keine Kooperation, kein Budget für Verlinkungen. Was du heute änderst, ist morgen online.
Genau deshalb lohnt es sich, OnPage zuerst sauber zu machen. Wer Verweise aufbaut, während die eigenen Seiten unstrukturiert sind, gießt in ein undichtes Fass.
Faktor 1: Der Title
Der Title ist die Überschrift, die in den Suchergebnissen erscheint. Er ist gleichzeitig ein Rankingfaktor und der Text, über den entschieden wird, ob jemand klickt.
Drei Regeln: unter 60 Zeichen, damit er nicht abgeschnitten wird. Das wichtigste Wort nach vorne, weil vorne mehr Gewicht liegt und weil Menschen von links lesen. Und pro Seite ein eigener Title, denn zwei Seiten mit demselben Title konkurrieren gegeneinander.
Der häufigste Fehler in Unternehmen ist ein automatisch erzeugter Title nach dem Muster „Seitenname – Firmenname“. Das verschenkt den wertvollsten Platz der ganzen Seite an einen Begriff, nach dem niemand sucht, der dich nicht schon kennt.
Faktor 2: Eine H1, die zum Suchbegriff passt
Jede Seite braucht genau eine H1. Sie sagt Suchmaschinen und Lesern, worum es auf dieser Seite geht. Sie muss nicht identisch mit dem Title sein: Er steht im Suchergebnis, sie steht auf der Seite.
Darunter gliedern H2 und H3 den Inhalt. Diese Hierarchie ist kein Formalismus: Sie ist der Weg, auf dem Suchmaschinen erkennen, welche Teilthemen eine Seite abdeckt. Und sie ist der Weg, auf dem Leser entscheiden, ob sie weiterlesen.
Ein verbreiteter Fehler ist, Überschriften nach Aussehen zu wählen statt nach Bedeutung, also H3 zu nehmen, weil H2 zu groß wirkt. Größe gehört ins Styling, nicht in die Auszeichnung.
Faktor 3: Inhalt, der die Frage vollständig beantwortet
Die Zeit, in der Textlänge und Keyword-Dichte gezählt wurden, ist vorbei. Was zählt, ist Vollständigkeit: Beantwortet die Seite die Frage, mit der jemand gekommen ist, und die Anschlussfragen gleich mit?
Ein praktischer Test: Such deinen Zielbegriff und sieh dir die ersten fünf Ergebnisse an. Welche Teilthemen kommen dort überall vor? Das ist der Mindestumfang. Was fehlt dort überall? Das ist deine Chance.
Daraus ergibt sich die Länge, nicht andersherum. Manche Fragen sind mit 400 Wörtern beantwortet, andere brauchen 2.500. Eine Seite künstlich zu strecken, hilft niemandem und ist inzwischen eher schädlich.
Faktor 4: Interne Verlinkung
Der am stärksten unterschätzte Hebel. Interne Links tun drei Dinge gleichzeitig: Sie führen Leser weiter, sie zeigen Suchmaschinen, welche Seiten zusammengehören, und sie verteilen Autorität von starken auf schwächere Seiten.
Drei Regeln, mehr braucht es nicht: Der Ankertext beschreibt das Ziel, also „wie ein Relaunch abläuft“, nicht „hier klicken“. Jede wichtige Seite bekommt mindestens drei eingehende Links aus dem Fließtext. Und Seiten zum selben Thema verweisen aufeinander, statt isoliert nebeneinanderzustehen.
Das Schöne daran: Es kostet nichts außer Aufmerksamkeit beim Schreiben.
Faktor 5: Ladezeit und mobile Bedienbarkeit
Technik ist kein eigener Rankingfaktor im engeren Sinn, aber sie entscheidet darüber, ob die anderen vier überhaupt wirken. Eine Seite, die auf dem Handy vier Sekunden braucht, verliert Besucher, bevor der Inhalt gelesen wird.
Die drei häufigsten Ursachen sind immer dieselben: zu große Bilder, Skripte, die das Rendern blockieren, und Schriften, die von externen Servern nachgeladen werden. Alle drei lassen sich ohne Neubau beheben.
PageSpeed Insights zeigt dir in zwei Minuten, wo du stehst. Wichtig ist der Wert für Mobil, nicht der für Desktop.
Was du getrost ignorieren kannst
Damit die Liste vollständig ist, hier die Punkte, die in vielen Checklisten stehen und heute kaum noch etwas bewegen:
Keyword-Dichte. Kein Faktor mehr, und der Versuch, sie zu treffen, macht Texte schlechter. Meta-Keywords. Werden seit über fünfzehn Jahren ignoriert. Exakte Wortwiederholungen. Suchmaschinen verstehen Synonyme und Zusammenhänge. Textlänge als Selbstzweck. Siehe oben.
Wer diese vier weglässt und die fünf oben ernst nimmt, ist weiter als die meisten Wettbewerber.
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